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Warenwirtschaft für den LEH
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100 Prozent Scanning-Quote
Der Lebensmitteleinzelhandel, jene Branche, in der Scanning das Laufen lernte, stellt einen ganz klaren Anspruch an ein Warenwirtschaftssystem: 100 Prozent Scanning-Quote! Was Quellenauszeichnung betrifft (darunter ist die Lieferung der Ware mit aufgedrucktem Strichcode seitens der Industrie zu verstehen), ist diese Branche wahrlich begnadet.
Durch die Marktmacht der großen Konzerne wie Rewe oder Asko hat kein Lieferant heute die Chance, einen Markt ohne Strichcodeware zu beliefern. Aber auch hier stecken einige Tücken im Detail, die von einem Warenwirtschaftssystem zu berücksichtigen sind. So kommt es oft vor, dass ein Produkt mit unterschiedlichen EAN-Codes vorhanden ist. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist die 0,33 l-Dose Coca Cola. Dass dabei nicht jeder EAN-Code ein separater Artikel mit eigenen Umsatzzahlen und eigenem Bestand sein darf, versteht sich dabei von selbst.
In Orgasoft.NET können Sie pro Artikel so viele EAN-Codes hinterlegen wie Sie möchten. Diese Mehrfach-EANS sind lediglich Mittel zum Zweck, um alle Artikel scannen zu können, oder einen Artikel anhand des EAN-Codes im System suchen zu können. In der täglichen warenwirtschaftlichen Arbeit tauchen diese EAN-Codes nicht auf. Ihr System bleibt also so übersichtlich, als wenn es die diese ganzen Codes gar nicht gäbe.
Zur normalen Handelsware gesellen sich im Lebensmittelhandel die berühmten „2er Codes". Das sind die Artikel, in denen ein Preis oder ein Gewicht im EAN-Code codiert ist. Die Bons für diese Artikel werden vornehmlich an der Metzgereitheke oder an der Obst und Gemüse-Waage erstellt, müssen aber an der Kasse gescannt, und vor allem in der Warenwirtschaft bestandsmäßig richtig verbucht werden.
Bestellvarianten
In keiner Branche wird so häufig bestellt wie im Lebensmittelhandel, denn hier hat man es mit schnell verderblicher Ware zu tun. Eine tägliche Lieferung ist in Teilsortimenten ein absolutes Muss. Aber dies gilt eben nicht für alle Artikel, so dass es unbedingt notwendig ist, die Artikel Bestellvarianten zuzuordnen. Die tägliche Obst- und Gemüseliste kann in Orgasoft.NET ebenso definiert werden wie der automatische Bestellvorschlag von sonstiger Handelsware, wenn der Mindestbestand erreicht ist.
Wichtig in diesem Bereich ist auch der Einsatz mobiler Datenerfassungsgeräte, mit denen direkt an der Ware bestellt wird.
Detaillierte Statistiken
Sie können in Orgasoft.NET verschiedene Absatzwege definieren. Neben der normalen Umsatzerfassung am Kassenplatz gibt es aber auch noch andere Wege, wie die Ware Ihr Geschäft verlassen kann: Zum Beispiel bei Bruch, Verderb, Eigenentnahme, usw.
Für alle diese Fälle können Sie separate Vorfallarten definieren und haben so detaillierte Statistiken über die jeweiligen Vorgänge. Gerade bei Filialisten kommen hier interessante Vergleichszahlen heraus!
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