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Dipl.Kaufm.
Klaus-Dieter Stamm
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Klaus-Dieter Stamm persönlich

Bevor ich zufrieden bin, ist es der Kunde schon längst!

Interview mit Klaus-Dieter Stamm

Klaus-Dieter Stamm ist Regionalmanager und Mitgründer der Signum GmbH. Seit Oktober 1997 ist er bei Signum im operativen Geschäft tätig und zuständig für die Regionen Südwest und Nordwest in Deutschland sowie für die Schweiz.

 

Herr Stamm, Was haben Sie vor Ihrer Tätigkeit bei Signum beruflich gemacht?

Ich habe die Kassenbranche von der Pike auf kennengelernt. In die Kassenfirma meines Vaters hinein geboren, habe ich als Jugendlicher Kassen repariert und als Student der Betriebswirtschaft mein Taschengeld durch den Verkauf von Kassen aufgestockt. Als Abschluss habe ich (was nahe lag) eine der ersten deutschen Diplomarbeiten zum Thema Kassen und Warenwirtschaftssysteme geschrieben. Nach dem Studium habe ich die Geschäftsführung des elterlichen Betriebes für die Bereiche Verwaltung und Vertrieb übernommen. In dieser Zeit schafften wir den Aufstieg in die Top 10 unserer Branche, was mir eine gewisse Bekanntheit bei meinen Händlerkollegen, bei den Herstellern und in unserem Verband einbrachte. Meine 20-jährigen Erfahrungen sowohl als Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens als auch als Verkäufer von Kassen- und Warenwirtschaftssystemen fließen heute in meine Gespräche mit meinen Kunden und in die ausgearbeiteten Lösungsvorschläge ein.

Sie sind Mitinhaber und Gründer der Firma Signum. Wie kam es seinerzeit zu dieser Geschäftsidee?

In meiner damaligen Funktion als Verkäufer begegneten mir immer wieder Kunden mit besonderen Anforderungen, die über die Leistungsfähigkeit einer Kasse hinaus gingen und nur im Zusammenspiel mit EDV-Systemen lösbar waren. Leider waren diese Systeme damals für kleine Unternehmen teilweise unerschwinglich teuer oder die existierenden Branchenlösungen waren zu schmal und konnten die Gesamtanforderungen des Kunden nur teilweise abdecken. Aus dieser Erfahrung heraus entstand die Idee, genau diese Erweiterung  zum Kassensystem auf Basis von PC-Technik zu entwickeln, was vor zwanzig Jahren zusammen mit den heutigen Geschäftsführern zur Gründung von Signum führte.

Wodurch unterscheidet sich Ihrer Meinung nach die Firma Signum von anderen Anbietern?

Signum ist tief mit der Kassenbranche und mit  den Kassenhändlern verbunden. Wir besitzen in diesem Bereich ein einzigartiges Know-how. Branchenunabhängig und auf die Anforderungen dieser Zielgruppe spezialisiert, sprechen wir deren Sprache und entwickeln pragmatische, wirtschaftliche und kundenorientierte Lösungsvorschläge.

Besonders wichtig ist auch, dass unsere Projektmanager diese Vorschläge dann zusammen mit dem Kunden Schritt für Schritt umsetzen. Wir geben eine Echtlaufgarantie und übernehmen auf Wunsch im Rahmen eines Projektvertrages den „schlüsselfertigen“ Aufbau eines Warenwirtschaftssystems.

Was sind die Besonderheiten von Orgasoft.NET?

Auch hier ist zunächst die Nähe zur Kasse zu nennen. Bei den ausgeprägten Schnittstellen zur Kasse kann Orgasoft.NET die Leistungen der  aktuellsten Kassen ansteuern und das für alle gängigen Kassensysteme. Das ist ein ganz wichtiger Punkt für die Kaufentscheidung des Kunden. Bereits getätigte Kasseninvestitionen werden durch die Schnittstellenvielfalt von Orgasoft.NET geschützt und der Kunde ist mit der Einführung der Warenwirtschaft nicht auf ein bestimmtes Kassensystem festgelegt oder gezwungen, auf ein einheitliches Kassensystem umzustellen.

Daneben ist es wichtig, dass die betrieblichen Abläufe vollständig und optimiert abgebildet werden. Dies ist mit Orgasoft.NET flexibel und effektiv möglich. Orgasoft.NET bleibt trotz großer Funktionstiefe auch für EDV – Laien einfach zu bedienen und für kleinere Betriebe ohne EDV-Abteilung zu administrieren.

Orgasoft.NET stellt jedem Mitarbeiter im Reporting Center die für ihn wichtigen Informationen zur Verfügung. Auf Knopfdruck, ohne unverständliche Abfragen und ohne Papierberge zu verursachen.

Wer braucht Ihrer Meinung nach eine Warenwirtschaft?

In Zukunft wird jeder Unternehmer in einem Handelsbetrieb und in der Gastronomie ein EDV-System brauchen, um Verluste durch Diebstahl und Schwund zu erkennen, um für ein attraktives, kostendeckendes Angebot zu sorgen und um einen effektiven Betriebsablauf zu gewährleisten. Ich möchte hier den Begriff  Warenwirtschaft nicht benutzen. Warenwirtschaft ist das Ziel, das in einzelnen Schritten angestrebt werden kann. Allerdings ist es existenzbedrohend für jeden Betrieb, wenn dieser Weg nicht konsequent beschritten wird.

Welche Einsatzgebiete gibt es, in denen sich Orgasoft.NET besonders empfiehlt?

Überall dort, wo Kassen eingesetzt werden. Historisch gesehen, wollte der Kassenhändler von Anfang an nur mit einem Softwareanbieter zusammen arbeiten und das branchenübergreifend. So war Signum vom ersten Tage an gezwungen, branchenübergreifend zu programmieren und konnte sich nicht in einer Marktnische verstecken. Heute ist das unser Glück, denn in den letzten Jahren sind die Branchengrenzen immer fließender geworden, mehr und mehr sogar verschwunden. Beispiele sind Freizeitparks oder Flughäfen mit ihren Einkaufs- und Gastromeilen. Wir erleben heutzutage oft Restaurants und Shops unter einer Führung.

Wie beurteilen Sie die Marktsituation für Anbieter von Warenwirtschaftssystemen?

Der Markt ist riesengroß und die Mehrzahl der Unternehmen, die eine Kasse besitzen, hat kein Warenwirtschaftssystem. Leider sind viele unserer Mitbewerber zu klein, um den Kunden einen Rundum-Service bieten zu können und versuchen sich durch günstige Preise im Vertrieb zu profilieren. Der klassische Anwender ist immer noch genauso EDV-unerfahren wie vor zwanzig Jahren und braucht nach wie vor bei Einführung des Systems professionelle Hilfestellung und eine gute Betreuung. Die bekommt er bei uns. Das schafft Vertrauen und macht sich natürlich auch für beide Seiten bezahlt.

Wie stellt sich für Sie ein zufriedener Kunde der Firma Signum dar?

Sie können davon ausgehen, dass meine Erfahrungen mit Kassensystemen in zwanzig Jahren in das System Orgasoft.NET eingeflossen sind. Meine Anforderungen an Signum sind im Ergebnis viel höher als die des Kunden. Bevor ich zufrieden bin, ist es der Kunde schon längst! Ich mag vor allem die kritischen Kunden, die immer wieder kommen und Verbesserungen einfordern. Die sind sicher anstrengender, aber sie bringen uns in der Entwicklung immer weiter vorwärts.

Wie sehen die Ziele von Signum für die nächsten Jahre aus?

Meiner Vorstellung nach wird Signum in Zukunft zwei Vertriebsschienen haben.
Auf der einen Seite werden kleinere Kunden durch qualifizierte Händler in der Region betreut, was eine hohe Betreuungsintensität und engen persönlichen Kontakt ermöglicht. Diese Kunden brauchen aus innerbetrieblichen Gründen mehrere kurze Schulungseinheiten.

Auf der anderen Seite benötigen sehr anspruchsvolle Kunden mit komplexen Aufgabenstellungen eine zeitaufwändige Betreuung. Dies wäre dann zum einem die Aufgabe des  Projektvertriebs und zum anderen die des Projektmanagements.

Die Systeme werden komplexer und leistungsfähiger. Wir werden noch kundenorientierter arbeiten und gehen mit unseren Kunden langfristige, vertrauensvolle Kooperationen ein.

 

Das Interview führte Sonja Kögler